Dachdämmung
Dämmlösungen für das Flach-/Gefälledach
Flachdächer sind oft praktizierte und wirtschaftliche Lösungen bei Industrie- und Lagerhallen, werden aber auch im Wohnbau umgesetzt. Flachdächer müssen dauerhaft, funktionssicher und gemäß EnEV wärmegedämmt werden. Flachdach- und Gefälledämmplatten von HIRSCH Porozell sind für diese Dämm-Aufgabe prädestiniert. Die neue ILOS 2.0 Flachdach-Dämmplatte erfüllt nicht nur all diese Anforderungen, sondern sorgt durch die integrierten Leckage-Ortungs-Sensoren auch für eine hohe Sicherheit.
Dach dämmen – Informationen rund um die professionelle Dachdämmung
Eine fachgerecht ausgeführte Dachdämmung reduziert Wärmeverluste über die Dachfläche und kann dadurch den Heizenergiebedarf eines Gebäudes senken. Im Sommer trägt sie dazu bei, den Wärmeeintrag in die darunterliegenden Räume zu begrenzen. Wie groß die tatsächliche Energieeinsparung ausfällt, hängt unter anderem vom vorhandenen Dachaufbau, der Dämmstärke, dem Gebäude, der Nutzung und den klimatischen Bedingungen ab.
EPS-Dämmplatten (expandiertes Polystyrol) zeichnen sich durch eine geringe Wärmeleitfähigkeit und ein niedriges Gewicht aus. EPS besteht typischerweise zu rund 98 % aus Luft. Das geringe Gewicht und handliche Plattenformate erleichtern Transport und Verarbeitung auf der Baustelle.
Je nach Produkttyp stehen EPS-Dämmplatten mit unterschiedlichen Druckfestigkeiten und weiteren anwendungsspezifischen Eigenschaften zur Verfügung. Für die Auswahl sind insbesondere der geplante Dachaufbau, die vorgesehene Nutzung sowie die technischen Kennwerte und Nachweise des jeweiligen Produkts maßgeblich.
Flachdach dämmen
Bei der Dämmung eines Flachdachs müssen Wärmeschutz, Feuchteschutz, Abdichtung, Entwässerung, Statik und gegebenenfalls Brandschutz aufeinander abgestimmt werden. Je nach Dachaufbau und Nutzung kommen unterschiedliche Dämm- und Abdichtungssysteme infrage.
Eine sorgfältige Planung und fachgerechte Ausführung sind besonders wichtig, da Fehler in der Abdichtung oder im konstruktiven Aufbau Feuchteschäden verursachen können. Deshalb sollten Planung und Ausführung eines Flachdachs durch entsprechend qualifizierte Fachbetriebe und Fachplaner erfolgen.
Was ist ein Flachdach?
Flachdächer sind Dächer mit einer vergleichsweise geringen Dachneigung. Die konkrete Planung und Ausführung richtet sich nach der jeweiligen Konstruktion sowie den einschlägigen technischen Regeln und Normen, unter anderem den für Dachabdichtungen geltenden Regelwerken.
Flachdächer haben eine lange architektonische Tradition und werden heute sowohl bei Wohngebäuden als auch bei Gewerbe-, Industrie- und Zweckbauten eingesetzt. Auch bei moderner kubischer Architektur sind Flachdächer häufig anzutreffen.
Je nach Konstruktion kann die Dachfläche ungenutzt bleiben oder beispielsweise als Terrasse, Gründach beziehungsweise Aufstellfläche für technische Anlagen genutzt werden.
Warum sollte ein Flachdach gedämmt werden?
Dachflächen sind im Jahresverlauf erheblichen Temperaturschwankungen ausgesetzt. Bei intensiver Sonneneinstrahlung können sich Dachoberflächen stark erwärmen. Eine fachgerecht dimensionierte Wärmedämmung reduziert den Wärmedurchgang durch das Dach und kann damit zum sommerlichen Wärmeschutz der darunterliegenden Räume beitragen.
Im Winter reduziert eine Dachdämmung Wärmeverluste über die Dachfläche. Dadurch kann der Heizenergiebedarf des Gebäudes sinken. Die tatsächlich erzielbare Einsparung hängt vom Ausgangszustand des Gebäudes, der Ausführung der Dämmung, der Gebäudenutzung sowie weiteren Faktoren ab.
Neben dem Wärmeschutz muss ein Flachdach unterschiedlichen Beanspruchungen standhalten. Dazu gehören unter anderem Niederschlag, Schnee, Wind sowie – abhängig von der Nutzung – mechanische Belastungen.
Auch die Anforderungen an den Brandschutz müssen beim gesamten Dachaufbau berücksichtigt werden. Maßgeblich sind die für das jeweilige Gebäude geltenden bauordnungsrechtlichen Anforderungen sowie die Klassifizierungen und Nachweise der eingesetzten Produkte und des Dachsystems.
Flachdach-Dämmung – Anforderungen an Konstruktion und Wärmedämmung
Flachdach ist nicht gleich Flachdach. Aufbau und Anforderungen unterscheiden sich beispielsweise danach, ob es sich um ein genutztes oder ungenutztes Dach, ein Gründach, eine Dachterrasse oder eine Dachfläche mit Photovoltaikanlage handelt.
Entsprechend unterschiedlich sind die Anforderungen an Wärmedämmung, Druckfestigkeit, Abdichtung, Entwässerung und Tragfähigkeit. Auch die Ausbildung des Gefälles und die sichere Ableitung von Niederschlagswasser müssen bei der Planung berücksichtigt werden.
Bei Neubau und Sanierung sollte der vorhandene beziehungsweise geplante Dachaufbau fachlich beurteilt werden. Dazu gehören unter anderem die Prüfung der Tragfähigkeit sowie die Auswahl aufeinander abgestimmter Dämm-, Abdichtungs- und gegebenenfalls Schutzschichten.
EPS als Dämmstoff für Flachdächer
Für die Dämmung von Flachdächern stehen verschiedene Dämmstoffe zur Verfügung. Welcher Dämmstoff geeignet ist, hängt von der jeweiligen Konstruktion und den technischen Anforderungen des Projekts ab.
EPS (expandiertes Polystyrol) wird aufgrund seiner geringen Wärmeleitfähigkeit, seines niedrigen Gewichts und der je nach Produkttyp verfügbaren Druckfestigkeiten für unterschiedliche Dachkonstruktionen eingesetzt.
Auch für Flachdächer mit zusätzlichen Nutzungen, beispielsweise Begrünungen, Terrassen oder Photovoltaikanlagen, können geeignete EPS-Dämmprodukte eingesetzt werden. Voraussetzung ist, dass der Dämmstoff und der gesamte Dachaufbau für die jeweils auftretenden Belastungen ausgelegt sind.
Für die konkrete Produktauswahl sind die ausgewiesenen technischen Eigenschaften des jeweiligen EPS-Dämmstoffs maßgeblich. Dazu gehören beispielsweise Wärmeleitfähigkeit, Druckspannung beziehungsweise Druckfestigkeit, Wasseraufnahme, Brandverhalten und weitere anwendungsbezogene Kennwerte.
Eine fachgerechte Planung stellt sicher, dass Dämmstoff, Abdichtung, Nutzung und konstruktiver Aufbau aufeinander abgestimmt sind.
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